Shopping · 9. Dezember 2024

Feed-Hygiene: Die unsichtbare Arbeit, die Shopping-Kampagnen trägt

Die meisten Shopping-Kampagnen, die nicht funktionieren, scheitern nicht in der Kampagne. Sie scheitern im Produktfeed.

Titel sind 60 Prozent der Arbeit

Der Produkttitel ist das wichtigste Feld im Feed. Er entscheidet, zu welchen Suchanfragen ein Produkt überhaupt erscheint. „Sneaker" reicht nicht. „Adidas Samba OG Schwarz Größe 42 — Klassischer Leder-Sneaker" liefert dem Algorithmus etwas zum Arbeiten.

Kategorien und Produkttypen

Die Google Product Category sollte präzise sein, nicht ungefähr. Daneben helfen eigene Produkttyp-Felder, mit denen wir intern Strukturen schaffen — etwa nach Marge, Saison oder Markenfamilie.

Verfügbarkeit, Versand, Steuern

Banal, aber häufig vernachlässigt: Versandeinstellungen im Merchant Center, Versandzonen, Steuer-Konfiguration. Wenn das nicht stimmt, kommt der Feed gar nicht durch — oder wird intransparent ausgeliefert.

Die Disapprovals

Disapprovals (abgelehnte Produkte) sind oft die größte versteckte Quelle für verlorenes Potenzial. Wir prüfen sie wöchentlich, dokumentieren Ursachen und beheben systematisch. Ein Konto ohne aktive Disapproval-Pflege verliert kontinuierlich Reichweite.

Was das langfristig bringt

Ein gepflegter Feed wirkt wie ein gepflegter Garten: ruhig, kontinuierlich, ohne Aufsehen. Aber er trägt die ganze Shopping-Kampagne. Wer hier sorgfältig ist, spart sich später viele Diskussionen über Gebote, Budgets und „warum funktioniert die Kampagne nicht".

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