Informational, Navigational, Commercial, Transactional
Das Modell ist alt und es ist nicht perfekt — aber es zwingt zur Disziplin. Wer „Schuhe Damen" sucht, will etwas anderes als wer „Adidas Samba 36 Online-Shop" sucht. Wir gruppieren Keywords nach Absicht, weil sich daraus alles ableitet: Anzeigentext, Landingpage, Gebotsstrategie.
Warum es so oft schiefläuft
In vielen Konten finden wir Anzeigengruppen, die alles in einen Topf werfen: weite Begriffe, Markenbegriffe, transaktionale Begriffe. Das ist nicht falsch — es ist nur teuer. Die Auswertung wird unscharf, der Algorithmus bekommt verwirrte Signale, das Reporting verliert Aussagekraft.
Wie wir vorgehen
Vor dem Bau einer Kampagne sortieren wir die Keyword-Liste in vier Spalten. Dann fragen wir bei jeder Anzeigengruppe: passt der Anzeigentext zur Absicht? Verspricht die Landingpage genau das, wonach gesucht wurde? Wenn nicht: zurück an den Anfang.
Was das praktisch heißt
Wir haben oft drei bis fünf separate Search-Kampagnen pro Kunde, nicht eine große. Das macht das Konto auf den ersten Blick komplexer — aber jede Kampagne hat eine klare Aufgabe. Und das Reporting wird wieder lesbar.