Search Intent · 18. März 2025

Vier Suchabsichten — und warum wir sie sauber trennen sollten

Nicht jede Suchanfrage will dasselbe. Wer Search-Kampagnen baut, ohne die Absicht hinter den Begriffen zu unterscheiden, gibt Geld für Klicks aus, die nichts mit Kaufabsicht zu tun haben.

Informational, Navigational, Commercial, Transactional

Das Modell ist alt und es ist nicht perfekt — aber es zwingt zur Disziplin. Wer „Schuhe Damen" sucht, will etwas anderes als wer „Adidas Samba 36 Online-Shop" sucht. Wir gruppieren Keywords nach Absicht, weil sich daraus alles ableitet: Anzeigentext, Landingpage, Gebotsstrategie.

Warum es so oft schiefläuft

In vielen Konten finden wir Anzeigengruppen, die alles in einen Topf werfen: weite Begriffe, Markenbegriffe, transaktionale Begriffe. Das ist nicht falsch — es ist nur teuer. Die Auswertung wird unscharf, der Algorithmus bekommt verwirrte Signale, das Reporting verliert Aussagekraft.

Wie wir vorgehen

Vor dem Bau einer Kampagne sortieren wir die Keyword-Liste in vier Spalten. Dann fragen wir bei jeder Anzeigengruppe: passt der Anzeigentext zur Absicht? Verspricht die Landingpage genau das, wonach gesucht wurde? Wenn nicht: zurück an den Anfang.

Was das praktisch heißt

Wir haben oft drei bis fünf separate Search-Kampagnen pro Kunde, nicht eine große. Das macht das Konto auf den ersten Blick komplexer — aber jede Kampagne hat eine klare Aufgabe. Und das Reporting wird wieder lesbar.

← Zurück zu Insights